Spinner sind beliebt

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Noch eine kleine Ergänzung zum letzten Beitrag. Als kleines Hilfsmittel kann man eine Kunststoff-Fliegenklatsche (natürlich ohne Stiel!) bequem in der Weste mitführen und damit das eine oder andere „Treibgut“ aus der Wasseroberfläche abfangen. Das hier war die Beute vom 9. Juli gegen 21.00 Uhr, als die Fische gerade fleißig an der Oberfläche aktiv waren. Rechts: Es handelt sich um eine frisch geschlüpfte männliche (mit auffälligen Komplexaugen) Blaugeflügelte Olive (BWO, lat.: ephemerella ignita) im Dun-Stadium (Subimago). Erkennbar an den grauen undurchsichtigen Flügeln. Imitationen durch alle gängigen Trockenfliegen (diverse CDC-Muster, Buck Caddis u.ä) mit aufgerichteten Schwingen.


Links befindet sich ein weiblicher Spinner (Imago) dieser Art, auch als „Sherry Spinner“ bezeichnet , der nach der Eiablage als „Spent“ tot im Wasser trieb. Herzlichen Dank an den renommierten Insektenexperten Walter Reisinger, der meine Bestimmungsversuche bestätigte (Facebook ist tatsächlich manchmal gar nicht so übel!!). Nebenbei bemerkt: Walter hat zusammen mit Dr. Ernst Bauernfeind u.a. ein sehr nützliches Büchlein mit dem Titel „Erfolgreiches Fliegenfischen“ verfasst, dass ich nur wärmstens empfehlen kann. Siehe auch zurückliegenden Blog-Beitrag vom 14. Februar 2016.


Sherry Spinner auf der Wasseroberfläche

Zuletzt noch eine Bindeanleitung für den bereits erwähnten „Rusty Spinner“, der in unterschiedlichen Größen für die „Spents“ verschiedenster Eintagsfliegenarten gut geeignet ist.

Bindeanleitung RS

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