Feines Fischen

Datum
Kommentare Keine

Jetzt nach der Maifliegenzeit ist die Fischerei wieder etwas schwieriger geworden. Wer aber lange genug am Wasser aushält, kann spätabends in ruhigen Bereichen der Lauterach durchaus interessante Erlebnisse haben. Zur Zeit schlüpfen kleine Eintagsfliegen, deren “Spinner” nach dem Hochzeitsflug und der Eiablage der Weibchen als “Spents” tot auf dem Wasser treiben. Manchmal so dicht, dass die Fische ganz knapp unter der Oberfläche revieren und das leichte Mahl einfach absammeln. Für uns sind diese Fliegen schwer zu erkennen und wir wundern uns was die Fische da eigentlich nehmen. Unsere üblichen Trockenfliegen mit aufgerichteten Flügeln werden nun oft links liegen gelassen. Jetzt ist ein Muster mit flach aufliegenden, gespreizten Flügeln klar im Vorteil. Beispielsweise ein “Rusty Spinner” in Gr. 14 bis 16, mit dem sich durchaus der eine oder andere Fisch überzeugen lässt. Noch ein Tipp: Man sollte unbedingt auf eine etwa rund 80 bis 100 cm lange Vorfachspitze achten. Die legt sich dann in kleinen Kurven auf dem Wasser ab und die Fliege kann länger driften ohne zu “dreggen”. Monofilstärke? Bei Hakengröße 14 verwende ich eine 0,16 mm starke Spitze, bei Größe 16 gehe ich höchstens auf 0,14 mm zurück. Sicher ist sicher.

Hier ist noch ein hübsches Filmchen zum Thema: Spinner Fall

Autor

Kommentare

Kommentarfunktion für diesen Artikel geschlossen.

← Älter Neuer →