© Fischereiverein Schmidmühlen

 

Hallo Ihr alle,

ein paar Worte zu einem meiner Lieblingsfische...dem Döbel / Aitel.

Es gibt ja in fast jedem Bach einen Bestand an Döbeln und besonders an unserer Vils ist der Bestand sehr gut, von klein bis über 50 cm. Das schöne an den Burschen ist, dass sie eigentlich immer an die trockene Fliege gehen, ein wenig Um-und Vorsicht vorausgesetzt.

Die Döbel stehen immer im Randbereich zur starken Strömung. An der Vils z. B. in den kleinen und kleinsten  Buchten. Teilweise ganz nah am Ufer. Der Weg zum durchgängigen Erfolg lautet: Poolbrille auf, ganz langsam bewegen, die Deckung nutzen und dazu ggf. auch mal auf den Knien ans Wasser rutschen.

Stromaufwärts in die kleinen Ausbuchtungen die kleine Tschernobylant (oder meinen DöbelKiller) servieren. Falls die Döbel Euch noch nicht gesehen haben und geflüchtet sind, kommt der Biss in der Regel ziemlich schnell. Dann heißt es Ruhe bewahren und erst anschlagen, wenn der Döbel mit der Fliege abtaucht sonst zieht Ihr die Fliege aus dem Maul...etwas zu spät ist auch schlecht, die spucken die Fliege auch schnell wieder aus. Manchmal bzw. gar nicht so selten dreht der Döbel unmittelbar vor der Fliege ab, dann seht Ihr nur einen großen Schwall. Wer nun die Fliege nicht bewegt, bekommt manchmal unmittelbar den 2. Angriff. 

Wenn der Fisch hängt dann gibt es in der Regel einen guten Kampf, die großen gehen dann gerne direkt in die Strömung und hängen sich dann mit Ihrer Masse in den Kampf.

Wenn Ihr an dem Platz einen Döbel gefangen habt, ist der kleine Platz in der Regel tot und braucht eine Zeit lang Ruhe. Der schlaue Fliegenfischer fischt dann die Bucht gegenüber ab, bevor er ein Stück weiter Flussauf geht.

Ich mag die Burschen...auch als Fischfrikadellen :-)