© Fischereiverein Schmidmühlen

Köcherfliegen

Nach der Maifliegenzeit wird vor allem die Köcherfliege gern von den Fischen genommen. Zwar sieht man sie fast das ganze Jahr über an den Gewässern, aber zur heißen Jahreszeit ist sie vor allem an schwülen Abenden in Schwärmen anzutreffen.

Im angefügten Bild seht ihr drei Varianten wie ich sie gerne nutze.

Die linke fischt sich gut in ruhigeren Zonen. Sie ist etwas realistischer gehalten. Den Körper bilden CDC-Fibern, darüber ein Flügel aus einer Hennenfeder-Spitze. Zwei Fühler aus Fasanenfibern und eine braune Hechel.

Die mittlere ist ein Universal-Köchenfliegenmuster, wie sie wohl die meisten von uns Fliegenfischern kennen. Körper aus beliebigem Dubbing und komplett behechelt, die Flügel aus Rehhaar (Winterfell).

Bei der rechten handelt es sich um eine Variante der “Goddard-Sedge”. Der ganze Körper besteht hierbei aus Rehhaar, das zurechtgeschnitten wird, so dass die dreieckige Silhouette einer Köcherfliege entsteht. Der Vorteil dieses Musters liegt darin, dass es schwimmt wie ein Korken. Besonders spannend ist es, diese Fliege an schwülen Abenden mal bewusst dreggen zu lassen. Dabei gibt´s oft die heftigsten Bisse.

Nun wünsche ich euch viel Spaß und heisse Bisse.